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Musikalische Friedenswünsche

Der Chor „Viva la musica“ aus Odessa sang in der Auferstehungskirche

Musikalische FriedenswünscheDer Chor „Viva la musica“ aus Odessa hat in der gut gefüllten Deggendorfer Auferstehungskirche musikalisch überzeugt. Im ersten Teil mit geistlichen Liedern vom 17. bis zum 21. Jahrhundert beeindruckte unter anderem das „Otsche nasch“, das „Vaterunser“ in russischer Sprache von Alfred  Schnittke.

Alfred Schnittke gilt als einer der bedeutenden Komponisten der Sowjetunion. Er wurde 1934 als Wolgadeutscher geboeren, lebte und arbeitete viele Jahre in Moskau und ist 1990 mit seiner Familie nach Hamburg übersiedelt. Dort starb er 1998. Nach Stücken von Solisten und kleineren Formation sang der Chor dann europäische Volkslieder in zeitgenössischen Überarbeitungen.

Die Chormitglieder und die Leiterin Prof. Natalia Köhn waren in Deggendorf in Familien untergebracht. Die Spannungen der Ukraine und die Sorge vor einem sich ausweitenden Bürgerkrieg in dem Land zwischen Orteuropa und Westeuropa waren dadurch direkt zu erfahren. Auch in Odessa hatte es bereites Tote gegeben.

Quelle: Deggendorfer Zeitung, 09.07.2014

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